Wie funktioniert…
Kurz erklärt:
Ein Bewegungsmelder registriert jede Bewegung innerhalb eines bestimmten Bereichs. Einige verwenden Mikrowellen zur Bestimmung, andere nutzen das Infrarotverfahren. In einigen Geräten finden Sie beide Systeme friedlich vereint.
Mikrowellensensor:
Mikrowellensensoren schicken permanent Wellen einer bestimmten Frequenz und messen gleichzeitig die Frequenz der reflektierten, der zurückkehrenden Wellen. Diese Frequenz ist im Ruhezustand natürlich immer gleich. Ein sich bewegendes Objekt reflektiert die Wellen allerdings mit einer kleinen, aber messbaren Differenz. Dies ist nicht das gewünschte Ergebnis der Sensoren und das Gerät löst über ein Schaltelement einen Alarm aus.
Mikrowellen sind Infrarotsensoren in der Reichweite überlegen. Sie können Mauern durchqueren und daher sogar hinter Wänden platziert werden. Sie sind sehr sensitiv und bedürfen einer genauen Einstellung auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihrer Wohnsituation.
Infrarotsensor?
Das am weitesten verbreitet Verfahren ist das Infrarotverfahren. Die Sensoren sind preiswerter in der Herstellung und dennoch sehr verlässlich. Zur Anwendung kommt Licht im Infrarotbereich, unsichtbar, und das Äquivalent der Wärmestrahlung. Jede Wärmequelle emittiert Infrarotstrahlung. Die Sensoren bemerken einen Temperaturunterschied zwischen dem immer gleich strahlenden Hintergrund und der Emission des vorübergehenden, warmen Objektes. Sie bestreichen eine Zone allerdings nur, wie Finger im Raum. Der Raum zwischen den Fingern ist demnach nicht abgedeckt, was sich aber bei einem sich bewegenden Objekt schnell ändern wird. Ein Vorteil ist ebenfalls, dass man vor den Sensoren unterschiedliche Linsen anbringen kann und damit die Einsatzmöglichkeiten vergrößern kann. Die gleiche Technik eignet sich so für sowohl einen langen Flur als auch für ein kleines Zimmer. Ein gutes Beispiel ist der Funkbewegungsmelder als Erweiterungsbaustein der Secvest 868, oder der Terxon mit Erweiterungsmodul.